Liebe Narrenfreunde,
eine sehr kurze Saison liegt hinter uns. Unser Narrenbaum schmücken, das zusammen mit dem Rathaussturm stattgefunden hat, war ein großer Erfolg. Gemeinsam mit mehreren befreundeten Narrenzünften aus der näheren Umgebung, der FFS Hillaria e.V. und der SFZ Sonthofen zogen wir musikalisch begleitet von der Isnyer Guggenmusik und den Fischinger Schalmeien, durch die Innenstadt Sonthofens zum Rathaus.

Auch in diesem Jahr, am 26. Januar um 14 Uhr, erwarten wir wieder einige Narrenzünfte und freuen uns über Euren Besuch auf dem Rathausplatz.

In dieser Saison werden wir auf einigen Umzügen vertreten sein. Unter anderem werden wir beim Memminger Nachtumzug, in Scheidegg, Leutkirch, Immenstadt und Füssen mit springen. Es werden bestimmt noch einige dazu kommen, bis wir zum Abschluß am Faschingsdienstag in Sonthofen unsere Saison beenden.

Im August 2018 wurde unser Maskottchen “ Freddy von Fluhenstein der 1. “ geboren. Er wird uns künftig auf jedem Event begleiten.

Weiterhin sucht unser Mönch noch einige Frösche, die er vor sich hertreiben kann. Wir wollen mit Euch die schwäbisch alemannische Fastnacht im Allgäu weiterverbreiten, die Jung und Alt große Freude bereitet.

Also keine Scheu, rein ins Fasnachtsvergnügen !!!
Familien mit Kindern sind herzlich Willkommen. Euch allen wünschen wir eine gesegnete Fastnacht.

Eure NZ Fluhensteingeister.

Kontakt: nzfluhensteingeister-sonthofen@web.de

Aus Geschichte und Sage von Sonthofen und Umgebung

Fluhensteingeist1Auf der Burg Fluhenstein bei Sonthofen lebten vor langer Zeit Landvögte.
Einige von ihnen waren so grausame böse Menschen, dass sie für ihre Untaten büßen und nach ihrem Tod als Geister umgehen musste. Aber auch als Geister führten sich die Landvögte nicht besser auf als im Leben. Sie vollführten ein solches Lärmen und Poltern auf der Burg, dass die Sonthofer es nicht mehr aushalten konnten. Sie riefen einen Kapuzinmönch zu Hilfe, damit er die Ruhestörer beseitige. Der Mönch schob die Geister in seinen weiten Kuttenärmel und trug sie über den Fluss Ostrach, durchs Ostrachtal, an Hinterstein vorbei bis hin zur Eisenbreche.
Fluhensteingeist2Dort bannte er sie in eine wilde Schlucht, in der sie noch heute hausen. Bisweilen sollen die Geister noch Unheil unter dem Vieh anrichten. Ab und an kann man sie auch heute noch zu sehen bekommen. Wenn man genau in die Schlucht schaut, entdeckt man riesiege Kräten, si groß wie Pelzkappen. In diesen Tieren hat der Mänch die Seelen der Fluhensteingeister gebannt.

Von: Th. Aufsberg – Sonthofen 1907